HDS-Mobilkräne - Hydraulische Autokräne werden häufig bei Lade- und Umladearbeiten eingesetzt. Dank ihrer Bauweise ermöglichen sie die Durchführung dieser Tätigkeiten an verschiedenen Orten, weshalb sie bei der Beförderung verschiedener Arten von Gütern, die den Einsatz eines Krans erfordern, häufig eingesetzt werden.

Der Einsatz von Mobilkränen muss auf der Grundlage der allgemein anerkannten Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften und der technischen Betriebsanleitung für das jeweilige Gerät erfolgen. Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften ist die häufigste Ursache für Arbeitsunfälle.

HDS-Krane können sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen, z. B. in Hallen, eingesetzt werden, allerdings unter der Voraussetzung, dass sie gut belüftet sind, da sonst die Gefahr einer Vergiftung durch Abgase besteht. Mobilkräne sollten niemals bei böigem Wind oder bei Sturm eingesetzt werden. Außerdem sollten die Arbeiten bei eingeschränkter Sicht unterbrochen werden.

Das Fahrzeug muss an einem geeigneten Ort aufgestellt und korrekt nivelliert werden. Angaben zur maximal zulässigen Neigung des Krans finden Sie in den technischen Daten des Krans. Der Boden muss fest genug sein, und bei unebenem oder sumpfigem Untergrund müssen spezielle Stabilisatoren und Unterlegplatten verwendet werden.

Der Kranführer muss sich vor Arbeitsbeginn stets vergewissern, dass sich keine unbefugten Personen im Arbeitsbereich des Krans aufhalten. Der Arbeitsbereich des Krans muss in geeigneter Weise abgegrenzt werden. Das Fahrzeug muss mit eingeschalteten Warnleuchten, angezogener Handbremse und mit Unterlegkeilen versehen sein, damit sich die Räder nicht bewegen. Der Bediener der Maschine muss mit einer geeigneten persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet sein, d. h. mit geeignetem Schuhwerk, einem Schutzhelm und Kleidung, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

Verbotene Haupttätigkeiten:

  • Handhabung von Lasten mit unbekannten Parametern
  • Handhabung von am Boden befestigten Lasten
  • Betrieb ohne Kranunterstützung
  • Arbeiten unter ungeeigneten Witterungsbedingungen
  • Arbeiten in ungeeignetem Gelände und in der Nähe von Gefahrenquellen, z. B. Stromleitungen
  • Einsatz von funktionsunfähigen Kränen und Anbaugeräten
  • Arbeiten mit einem Kran ohne gültigen Beschluss UDT und einen Eintrag in das Wartungsprotokoll
  • Übertragung von Lasten über Personen und Arbeitsstationen